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Kreativität als Boost für deine mentale Gesundheit – Anna Sohlbergs Story

Der Mythos des leidenden Künstlers ist wahrscheinlich weder vollkommen real noch universell gültig. Aber liegt vielleicht trotzdem ein Körnchen Wahrheit in ihm verborgen? Sehr oft finden wir schließlich großartige Werke an der komplizierten Schnittstelle zwischen Kunst und Kreativität einerseits und psychischen Erkrankungen andererseits. In diesen schwierigen Zeiten der Isolation und Quarantäne müssen wir ein wenig mehr auf unsere geistige Gesundheit achten. Wir haben mit Anna Sohlberg, auch bek

#Tipps #Freebies




Wenn du uns schon eine Weile auf Instagram folgst, dann sind dir die wunderschönen „Daily”-Bilder in unserem Feed bestimmt nicht entgangen. Sie bekommen immer viel tolles Feedback von euch. Kein Wunder, denn Anna Sohlbergs Bilder und Texte überraschen mit schonungsloser Ehrlichkeit und viel Humor. Und Themen, in denen wir uns alle wiedererkennen.

»Vor vier Jahren habe ich angefangen, meine Dailies zu posten und die Begeisterung war einfach überwältigend. Viele haben kommentiert, dass sie mir folgen, weil ihnen die Bilder gefallen. Sie sind dann aber auch geblieben, als sie meine Captions unter den Bildern lasen. Hier wurde ihnen wahrscheinlich klar, dass ich ein wichtiges Thema angesprochen habe.«


Zu dieser Zeit war Annas Vater gerade an Krebs verstorben und sie in einer schweren Depression. Sie begann zu zeichnen und merkte schnell, dass es ihr half, ihre Gedanken zu ordnen.

»Zeichnen heilt keine Depression. Aber sobald ich anfange zu zeichnen, verstummen meine düsteren Gedanken. «

»Mein Instagram-Account @alukewarmmess wurde zu einer Art öffentlichem Tagebuch.«, erzählt Anna. »So langsam ging es mir besser und ich konnte meine Gefühle immer besser in Bildern und Texten ausdrücken. Damals stand ich total unter Druck und mein Instagram wurde zu dem Ventil, das ich dringend benötigte. Ich zeichnete und schrieb – eine große Hilfe für mich.«


Anna betont, dass Kunst allein nicht ausreicht, um aus einer Depression herauszukommen. Aber eine große Hilfe sein kann. »Mir ist klar, dass man sich nicht aus einer Depression herauszeichnen kann. Aber es beruhigt mich und meine Gedanken.«

Als Anna anfing, offen über ihre Gedanken und den Kampf gegen ihre Depression zu schreiben merkte sie, dass das Thema großen Anklang bei ihren Followern fand: ‚Genauso fühle ich mich auch, das muss ich meinem Partner zeigen.‘ Oder: ‚Jetzt verstehe ich sie endlich! Natürlich kann ich nicht sagen ‚Jetzt reiß dich mal zusammen!‘‘ waren Kommentare, die sie las.

»Es ist einerseits toll, andererseits aber auch traurig, dass sich so viele in meinen Posts wiedererkennen.«

»Ich möchte zeigen, dass es in Ordnung ist, darüber zu reden.«

Anna ist der Meinung, dass es heute einfacher ist, über Depression und andere psychische Krankheiten zu reden. Zumindest in Schweden.

»Ich möchte einfach zeigen, dass es in Ordnung ist darüber zu reden.«, sagt Anna. »Es wäre schön, wenn das Stigma rund um dieses Thema verschwinden würde. Wir sollten es natürlich nicht normalisieren oder kleinreden. Aber es ist so wichtig zu zeigen, dass man offen darüber zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in der Schule reden kann.«


Man kann sich leicht alleingelassen fühlen und glauben, dass es für die eigene Situation keine Hilfe gibt. Anna betont, dass dies aber absolut nicht der Fall ist. In ihrer virtuellen Community, die um ihre Dailies entstanden ist, unterstützt man einander allein dadurch, dass man weiß, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist.

»Es hört sich vielleicht ein bisschen zynisch an, aber meiner Erfahrung nach gibt es immer Hilfe. Und die sollte man auch nutzen! Brichst du dir zum Beispiel ein Bein, bekommst du einen Gips, und keiner stellt das infrage. Genauso sollte es auch mit deiner mentalen Gesundheit sein.«


Heute geht es Anna viel besser. Sie kennt die Trigger ihrer Depression und kann gut mit ihnen umgehen.

»Mir geht‘s schon eine Weile wieder gut. Zum Nachteil für meine Kreativität.«, sagt Anna und lacht. »Ich versuche trotzdem noch, jeden Tag kreativ zu sein, weil ich weiß, dass es mir guttut. Die Followerzahl sinkt zwar, wenn ich nicht ständig Dailies mache, in denen es um meine Depression geht, aber das macht mir nichts. Das Wichtigste ist ja, dass es mir gut geht!«


Gefallen dir Annas Dailies? Versuch mal, deine eigenen zu zeichnen! Hier kannst du ihre Vorlagen downloaden und die Seiten als Journal für deinen Tag verwenden.

Vorlagen ohne Text
Vorlagen mit Text

Auf Annas Instagram @alukewarmmess kannst du mehr von ihren Kunstwerken sehen und ihr auch folgen.

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