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Unsere Geschichte
So sah er in etwa aus, der allererste persönliche Kalender, anno 2006.
Unsere Geschichte
... bis jetzt.

Vor einiger Zeit (2006, um genau zu sein) brauchte meine Frau Paula einen neuen Kalender für ihr Studium, aber nach einer endlos langen Shoppingtour durch die Stadt kam sie nach Hause und beklagte sich: „Es gibt ja wirklich nur langweilige Kalender!“ Genau in diesem Moment entstand die Idee zum heutigen „Persönlicher Kalender“. Nachdem ich 10 Jahre lang in der Grafikbranche gearbeitet und in meiner Freizeit immer wieder an kleinen Erfindungen gebastelt hatte, konnte ich dieser Herausforderung nur schwer widerstehen.

Eine Woche später war sie da, meine mehr als gelungene Überraschung für Paula: Ein rechteckiger Kalender mit ihrem Namen auf dem Cover, ein Jahr voller bunter Wochenseiten und kleiner Extras, die man nirgendwo anders finden konnte. Er war ein voller Erfolg und ihre Kommilitonen beäugten ihn neidisch. Ich vermutete hierfür einen Markt und gründete eine Firma, mit der ich in meiner Freizeit Kalender verkaufen wollte.
Anfangs verteilten wir einfache Flyer und bekamen im Prinzip für jeden ausgeteilten Flyer eine Bestellung herein. Montags bis freitags arbeitete ich in meinem Vollzeitjob und an den Wochenenden durfte ich die Kalender in meinem Büro manuell herstellen. So fing es also alles an mit aus heutiger Sicht steinzeitlichen Methoden: Farbdrucker und manueller Schneide- und Stanzmaschine.

Im Spätsommer erstellte ich eine erste Webseite, um den Bestellprozess zu automatisieren und kaum lesbare handschriftliche Bestellbögen zu vermeiden. Gleichzeitig bot mir ein Freund aus einer Druckerei seine Hilfe an. Bis Weihnachten rechnete ich mit 30-40 Kalenderbestellungen und war überzeugt, das auch problemlos schaffen zu können.
An einem frühen Freitagmorgen im Spätherbst war die Webseite endlich fertig. Paula schrieb hierzu einen Artikel auf ihrem Blog und brachte damit den Stein ins Rollen.

Jenes Wochenende wurde eines der stressigsten Wochenenden meines Lebens! Wie ein Lauffeuer verbreitete sich unsere Idee des persönlichen Kalenders in der Bloggerwelt und überall tauchten Bilder von Paulas Kalenders auf. Alle Blogkommentare deuteten auf eine enorme Nachfrage für unser Produkt hin.
Am Sonntag geriet ich dann in Panik: Über 100 Bestellungen waren schon eingegangen!
Damals gingen noch alle Bestellungen per E-Mail ein, deren Inhalt ich dann einzeln kopieren und für den Bestellprozess wieder einfügen musste. Bis dato hatte ich außerdem noch keine einzige Rechnung ausgestellt… Kein Wunder also, dass ich ins Schwitzen geriet, oder?
Bevor ich am Montagmorgen zur Arbeit ging, deaktivierte ich die Bestellfunktion unserer Seite, denn ich musste ja erstmal die schon eingegangenen Bestellungen bearbeiten. Neben meinem Vollzeitjob widmete ich also meine komplette Freizeit der Arbeit an den Kalendern und in der Druckerei liefen die Maschinen heiß.

Trotz Webseiten-Pause bekamen schwedische Journalisten Wind von unserer Geschäftsidee und baten um ein Interview. Nach einigen Telefongesprächen und zwei Artikeln über das „Phänomen Blog als Marketingkanal” aktivierte ich die Bestellfunktion wieder. 24 Stunden und 500 neue Bestellungen später nahm ich unsere Seite für diese Saison dann aber ganz vom Netz und meine Panik erreichte ihren nächsten Höhepunkt. Ich bat meinen Arbeitgeber für den gesamten Dezember um unbezahlten Urlaub und musste dringend mit der Produktion der Kalender aufholen!

Auch mein Freund in der Druckerei hatte durch die vielen Bestellungen alle Hände voll zu tun. Natürlich hatte die Druckerei auch noch andere Kunden, weshalb unsere Kalender erst ab abends bearbeitet werden konnten, um nicht den Produktionsablauf zu stören. So verbrachten wir unsere Abende mit dem Drucken der Kalender, dem Stanzen der Löcher und dem Abrunden der Ecken per Hand. Da mein Freund ja auch mal schlafen musste, schnappte ich mir gegen Mitternacht die Papierstapel und fuhr zum Konferenzraum meiner Firma, um dort mit dem Sortieren, Zusammenbinden und Verpacken der Kalender weiterzumachen.

Als ich am nächsten Morgen endlich fertig war, kamen alle meine Kollegen zur Arbeit und ich fuhr nach Hause, um ein paar Stunden zu schlafen. Ab mittags ging es dann weiter: neue Druckdateien erstellen, Rechnungen mailen, Pakete packen. Viele Nachtschichten später waren ein paar Tage vor Heiligabend aber alle Kalender zugestellt!
Als ich mich von allem erholt hatte und mit meiner Seite wieder online ging, war es Mitte Februar - also genau der Zeitpunkt, zu dem längst niemand mehr Kalender verkauft… Aber warum so sein, wie alle anderen?
Im nächsten Herbst war ich besser vorbereitet, hatte meine Vollzeitstelle gekündigt und neue, effektivere Arbeitsmethoden entwickelt. In Kombination mit einer neuen Druckerei, die sowohl Qualität als auch Quantität der Bestellungen sicherstellen konnte, mussten wir die Seite diesmal nicht vom Netz nehmen.

Der Erfolg riss nicht ab und ein paar Jahre und tausende persönliche Kalender später sind wir zu einem 15-köpfigen Team gewachsen, in ein neues Büro und auf neue Server umgezogen und wenn ich die Zeit finde, bastele ich immer noch gerne an kleinen Erfindungen herum. Sollten dich deine Wege eines schönen Tages am schwedischen Storvreta vorbeiführen, dann komm auf einen echt schwedischen Kaffee und einen kleinen Plausch vorbei! Wir würden uns riesig freuen!

Hey, vielen Dank, dass du bis hierher gelesen hast und jetzt: ab in den Feierabend!

Anders

Hier ist sie, Paula – der Grund, warum du hier sitzt und von uns liest.
”Ein voller Erfolg, der in der Uni alle Blicke auf sich zog.“
Die ersten Kalender wurden richtig schön analog über einen Flyer aus Papier bestellt.
Dank eines tollen Artikels in einer schwedischen Wirtschaftszeitung war Weihnachten im ersten Jahr alles andere als friedlich.
Was eine missglückte Shoppingtour doch so für Auswirkungen haben kann: Plötzlich verschicken wir Kalender nach Vimmerby, Westerland oder Wellington. Immer noch ein verrückter Gedanke, wenn ihr mich fragt! :)
 
„Dies ist schon mein zweiter Kalender!“
/Scarlett, Kruft
„Danke, dass es euch gibt!“
/Katharina, Österreich
„Danke für eure Mühe und eure wunderschönen Kalender :)!“
/Johanna, Soest
Hallo!
„Vielen Dank für diesen megaschönen Kalender.“
/Felicitas, Gottmadingen
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