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Ein Jahr Pandemie - Unser Team erzählt

Seit einem Jahr leben wir mit und in einer Pandemie. Unser Team berichtet aus verschiedenen Ländern, wie es die letzten Monate erlebt hat und teilt seine Gedanken zum Leben im Lockdown, FOMO und mentaler Gesundheit.

#Freebies #Inspiration



Der letzte Frühling war außergewöhnlich - und das nicht unbedingt im positiven Sinne. In einem normalen Jahr sind die Straßencafés zu dieser Jahreszeit voller Menschen, die nach einem langen Winter die ersten Sonnenstrahlen genießen. Letztes Jahr im Frühling saßen die meisten von uns zu Hause und haben versucht zu begreifen, was gerade in der Welt vor sich geht und wie wir damit umgehen sollen.

Im März ist es ein Jahr her, dass die Weltgesundheitsorganisation den Ausbruch von COVID-19 offiziell zur Pandemie erklärt hat. Ein Jahr voller Unsicherheit, Kummer und drastischer Veränderungen.

Trotzdem drehte sich die Welt weiter und irgendwie haben wir uns an die neue Situation angepasst. Viele von uns haben Großraumbüro gegen Home Office und Klassenzimmer gegen Küchentisch eingetauscht. Eltern wurden über Nacht zu Lehrern und mussten versuchen, Arbeit und Unterricht gleichzeitig zu jonglieren.

Wir haben einige unserer Kolleginnen gebeten uns zu erzählen, wie sie dieses merkwürdige Jahr erlebt haben. Was haben sie gelernt? Wie hat es sie verändert? Und sehen sie Licht am Ende des Tunnels?

“Balance kann man nicht finden - man muss sie selbst erschaffen.” - Julia


Für mich war und ist es am schwierigsten, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Die Schule meiner vier Kinder war zwar die ganze Zeit geöffnet, aber da sie natürlich bei jedem kleinsten Erkältungssymptom zu Hause bleiben mussten, waren sie letztendlich doch sehr viel zu Hause. Ich habe den größten Respekt vor allen Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten und gleichzeitig arbeiten mussten. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ihr das geschafft habt! Eine Sache habe ich jedenfalls durch den Versuch, Arbeit und Familie gerecht zu werden, gelernt: Balance kann man nicht finden - man muss selbst für sie sorgen.

Julia Reilly - International Marketing Manager

“Nach dieser Zeit kenne ich mich selbst viel besser” - Vanessa


Noch nie habe ich so viele verschiedene Gefühle empfunden, wie am Anfang der Pandemie, als ich versucht habe, meinen Alltag neu zu strukturieren. Für mich als Single ohne Kinder hat das an den meisten Tagen ziemlich gut funktioniert. Aber an manchen Tagen war ich wirklich ziemlich down, und ich habe diese Tage ehrlich gesagt immer noch.

Im ersten Lockdown hier in Deutschland fühlte es sich so an, als hätte jemand auf Pause gedrückt. Das Leben stand plötzlich still. Alle haben innegehalten und durchgeatmet. Ich selbst konnte durchatmen. Ich habe eine innere Ruhe gespürt, die ich bisher nicht kannte und konnte meine FOMO endlich loslassen. Ich wusste ja, dass niemand gerade etwas Tolles oder Besonderes erlebt und konnte ganz entspannt meine Yogakurse bei YouTube und meine langen Spaziergänge genießen. Als die ersten Lockerungen kamen, wurde auch ich lockerer und fühle mich mittlerweile stark genug, meine Fear Of Missing Out in Zukunft besser zu ignorieren. Nach dieser Zeit kenne ich mich selbst viel besser: Ich weiß, was ich will und brauche und konzentriere mich lieber auf mich selbst, anstatt meine Energie an FOMO zu verschwenden!

Vanessa Jaskulski - Marketing & Communications Germany

“Das Leben lässt sich nicht wiederholen” - Georgina


Kurz vor der Pandemie wurde bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert und sie musste im Krankenhaus behandelt werden. Wir durften sie nicht besuchen und ihr ging es so schlecht, dass wir nicht mal telefonieren konnten. Die Menschen, die mir am meisten bedeuten, nicht treffen und umarmen zu können, ist eines der schwierigsten Dinge, die ich je erleben musste. Ich habe eine große Familie und wir sind uns alle sehr nah; wir sehen uns normalerweise häufig und reisen sogar zusammen. Die Pandemie hat uns diese besonderen Momente weggenommen. Keine Reisen mehr, keine spontanen Treffen oder Partys mit Freunden und Familie.

Im letzten Jahr haben sich meine Prioritäten verändert: Ich habe Zeitfresser bewusst aus meinem Leben verbannt, um meine Energie ganz und gar meinen Liebsten widmen zu können. Vor der Pandemie sagte ich niemals “nein” zu neuen Erlebnissen oder Möglichkeiten. Heute glaube ich mehr denn je daran, aber konzentriere mich vor allem auf meine Liebsten und die einfachen Dinge im Leben. Das Leben lässt sich nämlich nicht wiederholen!

Meiner Mutter geht es inzwischen glücklicherweise viel besser und bald wird sie hoffentlich wieder fit sein - sie ist eine starke Frau!

Georgina Navia Nilsson - Marketing Manager Sweden

Wie hast du selbst das letzte Jahr erlebt? Downloade hier unser Freebie mit vier Fragen zum Reflektieren!

“Ich hätte alle extra lange umarmt” - Marthe


Für mich ist das schwierigste in dieser Pandemie, hunderte Kilometer entfernt von meiner Familie und meinen Freunden zu sein. 2017 bin ich für mein Studium von Norwegen nach Schweden gezogen und war seit über einem Jahr nicht mehr in meiner Heimat. Glücklicherweise habe ich einen fantastischen Freund, der während dieser Zeit mein Fels in der Brandung ist. Und dank Social Media kann ich weiterhin mit meinen Freunden zu Hause Kontakt halten.

Trotz allem habe ich 2020 vor allem gelernt, die Zeit mit meinen Liebsten noch mehr wertzuschätzen. Hätte ich gewusst, dass ich alle so lange Zeit nicht wiedersehen werde, hätte ich weniger am Handy gehangen und mehr Zeit mit meiner Familie verbracht. Ich hätte aufmerksamer zugehört, als Oma von ihrer Kindheit erzählt hat und ich hätte alle extra lange umarmt. Es passiert so schnell, all diese Dinge als selbstverständlich anzusehen.

Marthe Vikøren - Marketing Manager Norway

“Das Glück ist zwischen den Alltagsroutinen versteckt” - Lisa


Als die Pandemie begann, hatte ich noch ein paar Monate Elternzeit vor mir. Am Anfang lief es überraschend gut und ich verbrachte die Tage mit meinem einjährigen Sohn Nils im Park, bis mein Mann abends nach Hause kam. Aber als ich anfing, wieder Teilzeit zu arbeiten, wurde alles etwas komplizierter. Meine Eltern, die uns normalerweise helfen, konnten das aufgrund der Restriktionen nicht mehr tun. Mein Mann und ich passten abwechselnd auf Nils auf, damit wir beide unsere Arbeit machen konnten, aber so blieb keine Zeit für uns als Paar übrig. Wir waren einfach nur erschöpft.

Als dann die ersten Lockerungen kamen und wir Freunde und Familie zumindest draußen wieder treffen konnten, habe ich eine Veränderung an mir selbst bemerkt: Ich habe mich viel ruhiger gefühlt. Mein Fokus liegt jetzt auf den wichtigen Dingen im Leben. Den kleinen Dingen, wie zum Beispiel einem Samstag zu Hause mit der Familie. Ich kann einfach nur genießen, dass wir zusammen sind. Mir ist klar geworden, wie wunderbar unser Leben ist und dass sich das Glück zwischen unseren Alltagsroutinen versteckt.

Lisa Edström - Customer Service Manager & Influencer Coordinator

“Ich habe gelernt, was ich zum Wohlfühlen brauche” - Jemima


Ich glaube, niemand von uns konnte sich vorstellen, wie das letzte Jahr aussehen würde. Auch wenn ich persönlich von den meisten Katastrophen verschont worden bin, hatte ich wirklich mit Ängsten zu kämpfen und es hat mich belastet nicht zu wissen, wie die Zukunft aussehen wird. Hier in Schweden gab es statt Restriktionen nur “starke Empfehlungen” und ich fand es unglaublich frustrierend, dass es keine genauen Regeln gab. Verantwortungsvoll zu handeln und mich gleichzeitig um meine mentale Gesundheit zu kümmern, war nicht leicht.

Trotz allem habe ich dieses Jahr gelernt, was ich zum Wohlfühlen brauche und wie ich mich selbst in schwierigen Zeiten aufheitern kann. Ich habe gelernt, die Tage so zu nehmen, wie sie kommen und sie nicht mit irgendwelchen Aktivitäten zu füllen, nur um nichts zu verpassen. Ich weiß Ruhe, Zeit für mich und mein Zuhause jetzt mehr zu schätzen, als vor der Pandemie. Und ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören und meine Bedürfnisse an erste Stelle zu stellen. Ganz einfach weniger FOMO!

Jemima Svensson - Content Creator

“Ich habe Zeit geschenkt bekommen” - Sara


Mein Verhältnis zur Zeit hat sich im letzten Jahr wirklich verändert. In einer Welt, in der Langeweile scheinbar das größte Problem war, würde ich mein Leben im Lockdown hier in Australien wirklich als alles andere als langweilig bezeichnen. Mit drei kleinen Jungs zu Hause, die von uns unterrichtet werden sollten, musste ich oft Nachtschichten einlegen, um auch mit meiner eigenen Arbeit hinterher zu kommen. Versteh mich nicht falsch, ich will mich nicht beschweren. Ich weiß, dass ich unglaublich privilegiert bin, einen Job zu haben und von zu Hause aus arbeiten zu können. Aber 24 Stunden am Tag reichten einfach nicht aus.

Doch dann war es endlich so weit: Die Schulen durften wieder öffnen und plötzlich hatte ich SO VIEL ZEIT. Jede Minute erschien mir so kostbar, dass ich nichts davon verschwenden wollte. Ich fing an, meine Tage bis ins kleinste Detail zu planen und wurde super effektiv bei der Arbeit, denn plötzlich hatte ich Zeit für all die Dinge, auf die ich im Lockdown verzichten musste. Ein Buch lesen. Durchatmen und meine Gedanken ordnen. Mit meinem Mann über etwas anderes als die “isolation situation” sprechen. Ich habe Zeit geschenkt bekommen und ich werde sie nie wieder als selbstverständlich ansehen.

Sara Gómez Hawkes - Content Manager



Ja, dieses Jahr war wirklich außergewöhnlich - im guten wie im schlechten Sinne. Wie hast du die Pandemie bisher erlebt? Wir haben ein Freebie mit vier Fragen gestaltet, mit dem du reflektieren und dokumentieren kannst, was du in dieser Zeit gefühlt, geschafft und gelernt hast.

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