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Earth Day - 5 Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Wie kannst du den Earth Day feiern, indem du der Umwelt etwas Gutes tust? Egal, ob du gerade deine ersten Schritte in Richtung Nachhaltigkeit gehst oder bereits eine Öko-Superheldin bist - nimm den Earth Day zum Anlass um zu hinterfragen, was und wie du konsumierst. Hier kommen 5 Ideen, wie du deinen Alltag nachhaltiger gestalten kannst.

#Inspiration



Foto von: Esther Tuttle

„Wenn wir weitermachen wie bisher, steht uns der absolute Zusammenbruch von allem, was uns Sicherheit gibt, bevor: Lebensmittelproduktion, Zugang zu sauberem Wasser, gemäßigte Temperaturen und die Nahrungsketten der Ozeane, [...] und wenn die Natur unsere grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr erfüllen kann, wird der Rest der Zivilisation schnell zusammenbrechen.”*

Diese warnenden Worte richtete Naturforscher und Tierfilmer Sir David Attenborough im Februar 2021 an Staatsoberhäupter und führende Politiker aus der ganzen Welt.

„Weltweit erkennen Menschen, dass dieses Problem nicht nur die nachfolgenden Generationen betreffen wird [...]. Auch Menschen, die heute leben und vor allem junge Menschen, werden mit den Konsequenzen unserer Handlungen leben müssen.”

Foto von: Kelli McClintock

Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass es unserem Planeten schlecht geht. Diese Erkenntnis kann erschreckend und überwältigend sein, doch es gibt viele Wege, wie wir als Einzelperson zur Lösung beitragen können.

1970 wurden Earth Month und Earth Day eingeführt, die uns daran erinnern, der Umwelt etwas Gutes zu tun. Dieses Jahr fällt der Earth Day auf den 22.April und an diesem Tag werden sich über eine Milliarde Menschen wieder gemeinsam für das Wohl unserer Erde stark machen.

Foto von: Markus Spiske

Seit Corona verbringen wir viel Zeit zu Hause. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass wir uns nicht trotzdem für die Umwelt einsetzen können. Bereits kleine Veränderungen unserer Gewohnheiten und Prioritäten können einen bedeutenden Effekt haben.

5 Wege, wie du den Earth Day feiern kannst und damit der Umwelt etwas Gutes tust:


1. Vermeide Plastik und Abfall in der Küche
Unser Müll ist ein großes Problem für die Umwelt. Einen besonders großen Teil trägt gerade Plastik dazu bei - vor allem, wenn es im Meer landet. Wir alle wissen eigentlich, dass Plastik nicht biologisch abbaubar ist, doch im Alltag rückt diese Tatsache oft in den Hintergrund. Versuche, dich immer wieder aktiv daran zu erinnern und zum Beispiel beim Einkaufen unnötige Plastikverpackungen zu vermeiden. Ein weiterer Tipp sind Bienenwachstücher und Brotdosen aus Glas als Alternative zu Frischhalte- und Alufolie - perfekt fürs Butterbrot! Wenn du dir das nächste Mal Essen to go holst, frag einfach freundlich nach, ob es direkt in deine mitgebrachten Behälter gefüllt werden kann - tschüss Plastikverpackung! „Wieso? Plastik kann doch recycelt werden?” denkst du jetzt vielleicht. Zu einem gewissen Grad, ja. Aber es ist viel effektiver und energieschonender, Produkte direkt ohne (oder mit weniger) Plastik zu kaufen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Lebensmittelreste. Diese landen nämlich auf der Müllkippe und stoßen eine Menge Methan aus - ein Treibhausgas, das zur Erderwärmung beiträgt und dessen Effekt 25 Mal größer ist als der von Kohlendioxid. „Wenn wir weltweit mehr kompostieren würden, könnten wir den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2050 um 2,1 Milliarden Tonnen verringern.”**


2. Verwende umweltfreundliche Putzmittel
Hast du dich schon mal gefragt, womit du deine Wäsche wäschst, dein Geschirr spülst oder deine Böden wischst? Glücklicherweise gibt es mittlerweile in jedem größeren Supermarkt umweltfreundliche Putzmittel zu kaufen. Und wenn du schon dabei bist, nimm am besten auch deine Zahnpasta und dein Shampoo mal genauer unter die Lupe und wähle eventuell Alternativen, die besser für dich und die Umwelt sind. Wusstest du, dass du dein Putzmittel auch ganz einfach selbst machen kannst? Im Internet findest du viele verschiedene Anleitungen - schmeiß einfach mal die Suchmaschine an!


3. Gehe zu Fuß, nimm das Rad oder die Öffis
Wenn wir mit dem Auto fahren, mit dem Flugzeug fliegen oder mit einem Kreuzfahrtschiff übers Meer schippern, verbrauchen wir fossile Brennstoffe. Der Transportsektor trägt deswegen stark zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Du kannst deinen ökologischen Fußabdruck verringern, wenn du zum Beispiel eine Fahrgemeinschaft mit deiner Kollegin bildest oder ein E-Auto nutzt. Den größten Effekt hat es natürlich, wenn du das Auto komplett stehen lässt. Nimm den Earth Day zum Anlass, hole dein Fahrrad aus dem Schuppen und tritt mal wieder in die Pedale!


4. Reduziere deinen Fleischkonsum
Vielleicht war es dir bisher nicht bewusst, aber was du isst, hat einen riesigen Einfluss auf deinen ökologischen Fußabdruck. Das heißt, dass Veränderungen in diesem Bereich einen großen Effekt haben können. Ein Viertel aller weltweiten klimaschädlichen Emissionen kommen von unserem Essen und für über die Hälfte davon sind tierische Produkte verantwortlich.*** Wenn du mit deiner Ernährung das Klima schonen willst, ist es sinnvoll, deinen Fleischkonsum zu reduzieren. Frage in deinem Freundes- und Familienkreis nach leckeren vegetarischen Rezepten und mach Fleischessen zur Ausnahme statt zur Regel.


5. Kaufe 30 Tage lang nur regional ein
Fordere dich selbst zu einer 30-Tage-Challenge heraus und kaufe im Mai nur regional ein. Informiere dich, welche Unternehmen und Geschäfte sich in deiner Nähe befinden und vielleicht findest du sogar regionale Bauernmärkte, solidarische Landwirtschaft oder Unverpackt-Läden in deiner Stadt. Vielleicht gibt es auch eine Website für deine Region, auf der regionale Geschäfte, Unternehmen und Höfe gelistet sind.

Die eigenen Gewohnheiten zu verändern, kann eine riesige Herausforderung sein. Aber wir glauben fest daran, dass du es schaffen wirst!

Es dauert etwa einen Monat, eine neue Gewohnheit zu etablieren. Verwende unsere Tracker-Endseiten, um deinen Fortschritt zu verfolgen und festzuhalten. Oder gestalte zum Beispiel dein eigenes Mixbuch™ mit den Seiten Monatsziele und 30-Day-Challenge und fordere dich selbst heraus.

Foto von: James Wheeler

Zusammen geht’s leichter: Hol deine Familie an Bord oder bitte eine Freundin, sich dir anzuschließen. Gemeinsam könnt ihr euch unterstützen und daran erinnern, wie wichtig eure neuen Gewohnheiten sind. Vielleicht gibt es sogar bereits eine Klimaschutz-Gruppe in deiner Stadt oder deinem Landkreis, wo du dich austauschen kannst. Und wenn nicht - gründe eine und such dir Verbündete!

Jeder Tag sollte Earth Day sein. Denk immer daran: Du bist nicht allein! Wir alle können jetzt zusammen das Gleichgewicht der Erde wieder herstellen.

Noch mehr Tipps, wie du jeden Tag zum Earth Day machst, findest du hier auf der offiziellen Website vom Earth Day.

*UN News, 23. Februar 2021
** BBC.com, Februar 2020
*** BBC.com, August 2019

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